Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ
Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.
VLÖ - Vereinigung Lohnunternehmer Österreich
Weiterbildungsangebote im Forstbereich: FAST Traunkirchen
Motorsägenkurs für einfache Anwendung – Lehrgang für Forsttechnik und Sicherheit; Termin: 2. Jun. 2026; Kursbeitrag: 230 Euro;
Dieser Kurs wendet sich an den Gelegenheitsanwender und bietet diesem die Möglichkeit den richtigen und vor allen sicheren Umgang mit der Motorsäge bei einfachen Anwendungen zu erlernen. Lerninhalte: Richtiger und vor allen sicherer Umgang mit der Motorsäge bei einfachen Anwendungen.
Ersthelfer – Outdoor Forst – Lehrgang für Forsttechnik und Sicherheit; Termin: 3. Jun. 2026; Kursbeitrag: 200 Euro; geförderte Teilnehmer: 105 Euro;
Sie erlernen in diesem Kurs alle Möglichkeiten der Hilfeleistungen nach Unfällen oder bei Eintritt plötzlicher Erkrankungen, damit Sie auch außerhalb der gewohnten Infrastruktur eine optimale Versorgung von verletzten und erkrankten Personen sicherstellen können. Lerninhalte: Erste-Hilfe-Basics: Gefahren erkennen, Notruf absetzen und Rettungskette - Regloser Notfallpatient - Blutungen stillen - Vergiftungen erkennen und richtig reagieren - Wunden versorgen - Brüche und Verstauchungen versorgen.
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Von der Mahd bis in das Silo: Futterernte mit den Lohnunternehmern
So gelingt die perfekte Grassilage
Die Silierung von Futter zählt zur Königsdisziplin in der Futterkonservierung. Bei der Bereitung von Grassilagen müssen alle Silierregeln eingehalten werden. Es beginnt bei der gewünschten Futterzusammensetzung und dem standortgerechten Gräserbestand. Der richtige Erntezeitpunkt kann beim ersten Schnitt auf eine kurze Zeitspanne zusammenfallen. Somit biete die zeitgerechte Planung klare Vorteile. Eine verschmutzungsarme Arbeit beim Mähen und Anwelken, die optimale Zerkleinerung des Ernteguts und somit die Schaffung von viel Oberfläche für eine rasche Vergärung sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. In der Siloanlage oder im Ballen ist für bestmögliche Verdichtung bei raschem Gasabschluss zu sorgen. Zur Vermeidung von Nacherwärmung wird in der Siloanlage eine ausreichende Entnahme mit kleinen Anschnittflächen empfohlen.
Lohnunternehmen sind der richtige Partner
Auch in der Landwirtschaft werden Arbeitsgänge immer mehr von Spezialisten durchgeführt. Es geht um die Sicherung eines optimalen Arbeitsergebnisses. Die Futterernte zählt heute zu den kritischen Arbeitsprozessen, denn das Grundfutter ist die wichtigste Basis in der Rinderhaltung. Damit sind günstige Produktionskosten je Liter erzeugter Milch erreichbar.
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Pflanzenschutz-Warndienst: Angebot zur Erstellung von Prognosen
https://warndienst.lko.at/
Die Online-Plattform „Pflanzenschutz-Warndienst“ der Landwirtschaftskammern ist eine wertvolle Stütze für Landwirte und Lohnunternehmer. Sie liefert aktuelle Informationen zu Krankheiten und Schädlinge in den Sparten Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau. In der Sparte Bienen finden Sie Informationen zu Bienen und zum Varroa-Warndienst. Der Pflanzenschutz-Warndienst liefert somit ein breites Angebot an Monitorings und Prognosen.
Prognosen und Monitorings
Im umfangreichen Gebiet des Ackerbaus sind sämtliche Prognosen und Monitorings übersichtlich nach Kulturen aufgeschlüsselt. Für die Interpretation der Ergebnisse ist es wichtig zwischen Monitoring und Prognose zu unterscheiden. Monitorings beruhen immer auf tatsächlichen Beobachtungen am Feld, bei einer Prognose wird ein Entwicklungsmodell z.B. bei einer Krankheit in Zusammenhang mit der Wetterprognose gebracht. Dadurch können ein Infektionsrisiko und ein Infektionsdruck berechnet werden.
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Routengenehmigung: Pauschale Zustimmung für Gemeindestraßen
Landwirtschaftliche Maschinen mit Überbreite bzw. einer Überschreitung von Achslasten benötigen gesonderte Straßenbewilligungen, sogenannte „Routengenehmigungen“. Diese werden von der zuständigen Landesregierung auf Ansuchen erteilt.
Die Abwicklung erfolgt elektronisch über die Online-Plattform www.sondertransporte.gv.at.
Unten angeführt sehen Sie die Einstiegsseite für die Beantragung von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen. Mit dem Erlangen einer Routengenehmigung können – unter Einhaltung der darin vorgeschriebenen Auflagen – alle Bundes- und Landesstraßen (B+L) befahren werden. Für das Befahren von Gemeindestraßen ist vom Fahrzeughalter eine vorherige Genehmigung vom Straßenerhalter einzuholen. Dies verursacht einen enormen Verwaltungsaufwand und ist äußerst umständlich.
Modell der pauschalen Zustimmung durch die Gemeinde
Aus diesem Grund wurde 2017 im Bundesland Niederösterreich das Modell der pauschalen Zustimmung durch die Gemeinde für routengenehmigte landwirtschaftliche Fahrzeuge entwickelt. Mit einer pauschalen Zustimmung seitens der jeweiligen Gemeinde dürfen die Fahrzeughalter mit routengenehmigten landwirtschaftlichen Fahrzeugen auch Gemeindestraßen nach den Auflagen analog für Bundes- und Landesstraßen befahren.
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Rückblick Forstunternehmer-Tag in der FAST Traunkirchen
Die Fachgruppe Oberösterreich der gewerblichen Dienstleister und das Gütesiegel ZÖFU veranstalteten am 20. März 2026 den 4. Forstunternehmer-Tag in der FAST Traunkirchen.
Eingeladen wurden alle Forstunternehmer aus Österreich. Ein interessantes Programm mit sehr guten Vortragenden und vielen Praxisinputs kennzeichneten die Tagung.
Gemeinsame Eröffnung
DI Florian Hader, Leiter der FAST Traunkirchen begrüßte die Besucher sehr herzlich. Er ging in seinem Statement auf das breite Ausbildungsangebot am Standort Traunkirchen ein. Knapp 100 Schüler besuchen die Forstfachschule. Ebenso sind hier die Forstliche Ausbildungsstätte mit zahlreichen Kursen und Ausbildungslehrgängen bis zur Staatsprüfung und der Einforstungsverband – dem Dachverband der Einforstungskörperschaften – beheimatet. Ing. Michael Eder, Berufsgruppensprecher der Forstunternehmer in OÖ bedankte sich bei der FAST Traunkirchen für die geleisteten Vorbereitungen. Forstunternehmen erbringen heute für die Waldbesitzer eine Vielzahl forstlicher Aufgaben von der Waldpflege bis zur Holzernte.
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Veränderungen beim Diesel im Arbeitspreis berücksichtigen
Preisanstieg für Diesel
Die massiven Preisanstiege für Kraftstoffe, insbesondere beim Diesel fordern eine Berücksichtigung bei den Arbeitspreisen.
Berücksichtigung im Arbeitspreis
Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die prozentuelle Erhöhung für Diesel im Anteil zu den Gesamtkosten eingerechnet werden muss. Z.B. bei einer Dieselpreiserhöhung um 35% und einem Dieselanteil an den Gesamtkosten von 20% bedeutet das eine Gesamtpreisanpassung um 7%-Punkte (35% x 20% = 7%-Punkte Erhöhung) aus diesem Posten. Dies ist nach unseren Erfahrungen bei der mittleren Leistungsgruppe (Gruppe 240-300 PS Antriebsleistung) zutreffend.
In der höheren Leistungsgruppe (Gruppe 350-600 PS) beträgt der Dieselanteil am Gesamtpreis erfahrungsgemäß 25 bis 27%-Punkte. D.h. bei einer Dieselteuerung um 35% muss der Arbeitspreis um 9,1%-Punkte erhöht werden.
Hinzu kommen auch die anderen Erhöhungen für Betriebsstoffe, Ersatzteile usw. mit aktuell 6% in Summe, denn es ist davon auszugehen, dass die Anbieter die erhöhten Energiekosten einpreisen werden. Somit ergibt sich aus der aktuellen Betrachtung ein Anpassungsbedarf im Bereich von 13 bis 15%-Punkte gegenüber dem Vorjahr.
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