Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Finanzbuchhaltung (FIBU) – Werkzeug für das externe Rechnungswesen
Jeder erfahrene Unternehmer weiß, dass die Gewinn- und Verlustrechnung (G&V) das grundlegende Werkzeug in der Unternehmensführung ist. Dieses wird vom Gesetzgeber vorgeschrieben und umfasst das externe Rechnungswesen mit den Veröffentlichungen und Nachweisen gegenüber Behörden und Beitragsstellen. Die G&V unterliegt gesetzlichen Vorschriften.

Kostenrechnung (KORE) und Liquiditätsrechnung sind Werkzeuge des internen Rechnungswesens
Ergänzend zur G&V sind für den Unternehmer Instrumente im internen Rechnungswesen ebenso wichtig, wie eine KORE und die Liquiditätsrechnung (CF oder Cash-Flow). Wer mit hohen Investitionen arbeitet und viel Kapital in seinem Betrieb bin­det, hat Verzerrungen zu berücksichtigen, die in der G&V systembe­dingt entstehen. Zu den klassischen Bei­spielen zählen Maschinen, die auf eine Nutzungszeit von 8 bis 12 Jahren abge­schrieben werden und somit am Ende der Abschreibungszeit einen Restwert aufweisen. Dieser wird bei einem Verkauf re­alisiert und verzerrt zuvor die Jahreswerte.

Wo liegt der Unterschied zwischen KORE und FIBU?
Unternehmer müssen diese Unterschiede einordnen können. Während in der FIBU Maschinen nach der Nutzungsdauer (primär steuerliche Nutzungsdauer) abgeschrieben werden, erfolgt in der KORE für die Nutzung dieser Maschinen der jährlich stattfindende Wertverlust. Dieser ist in der Regel geringer als die steuerli­che Abschreibung, weil zum Ende der Nut­zungsdauer ein Verkaufswert vorliegt. Somit entspricht die KORE eher den tatsächlichen Fakten und nicht die Zahlen laut Buchhaltung. Wird eine Maschine bereits nach kurzer Nutzungszeit verkauft, kann das in die umgekehrte Richtung ausschlagen. Beim Verkauf einer Maschine z.B. nach zwei Jahren wird in der KORE der tatsächliche Wertverlust berücksichtigt, während in der FIBU bei kurzer Nutzungszeit der Verkaufswert meist unter dem Buchwert liegt und somit eine zusätzliche Abschreibung aus der Wertveränderung entsteht.

Aufgaben der Liquiditätsrechnung (CF)
Die Liquiditätsrechnung hat zum Ziel die Zahlungsflüsse im Unternehmen zu steuern. Durch einen Finanzierungsfehler bei einer Investition kann die verfügbare Li­quidität zusammenkippen und somit das Unternehmen in eine Zahlungsunfähigkeit bringen. Dem muss vorgebaut werden. Ebenso dient die Liquiditätsrechnung zur Optimierung von Finanzierungskosten.

Nähere Details dazu erfahren Sie beim Seminar „Der Jahresabschluss: G&V, Bilanz und Co“ richtig interpretieren.

 

 

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