Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Seit Montag, 22. Nov. 2021 gilt der bundesweite Lockdown in einer fixierten Dauer von 20 Tagen. Dieser gilt für alle Personen. Nach zehn Tagen erfolgt eine Evaluierung der Maßnahmen. Spätestens am 13. Dez. 2021 sollen die Maßnahmen automatisch beendet werden. Ab diesem Zeitpunkt wird der Lockdown nur mehr für Ungeimpfte gelten, d.h. für Geimpfte und Genesene wird der Lockdown ab diesem Zeitpunkt aufgehoben.

Ausgangssperre

Die Ausgangssperre gilt den ganzen Tag (0-24 Uhr). Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist für alle Personen (geimpft, genesen und ungeimpft)

grundsätzlich nur zu bestimmten Zwecken zulässig:

  • zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • zur Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie zur Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten
  • zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (z.B. Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen)
  • für berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist
  • zum Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung (z.B. Spaziergänge, Joggen, etc.)
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen und gerichtlichen Wegen (inkl. Teilnahme an öffentlichen Sitzungen der allgemeinen Vertretungskörper, mündliche Verhandlungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden)
  • zur Teilnahme an Wahlen
  • zum Zweck des zulässigen Betretens von Kundenbereichen von bestimmten ausgenommenen Betriebsstätten (z.B. Lebensmittelhandel)
  • zur Teilnahme an bestimmten erlaubten Zusammenkünften

Betretungsverbote für Betriebsstätten

  • Betriebsstätten der Gastronomie, Beherbergungsbetriebe, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Sportstätten dürfen grundsätzlich nicht mehr betreten werden (bis auf wenige Ausnahmen).
  • Handelsbetriebe dürfen ebenfalls nicht mehr betreten werden, bis auf wenige Ausnahmen, die der Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Weiterhin geöffnet bleiben:
    • Apotheken, Lebensmittelhandel, Drogerien und Drogeriemärkte, Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln, Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, Verkauf von Tierfutter, Tankstellen, Banken, Kfz-Werkstätten, etc.
  • Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht: In allen geschlossenen Räumen gilt wieder eine FFP2-Maskenpflicht. Für Kinder von 7-14 Jahren und Schwangere ist Mund-Nasen-Schutz möglich. Keine Maskenpflicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Veranstaltungen

  • Die Teilnahme an Zusammenkünften bzw. Veranstaltungen ist grundsätzlich untersagt.
  • Nur bestimmte Zusammenkünfte sind erlaubt (Begräbnisse, beruflicher Zweck, etc.). Dies gilt nur mit der 2G-Regel. Falls kein 2G-Nachweis vorhanden ist, dann gilt für alle eine FFP2-Maskenpflicht.

Arbeitsorte

  • Die 3G-Regelung am Arbeitsort bleibt bestehen. Für Arbeitnehmer gilt eine Home-Office-Empfehlung. Beim Betreten von Arbeitsorten ist darauf zu achten, dass die berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber Einvernehmen finden.
  • Am Arbeitsplatz gilt in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maskenpflicht. Dies gilt nicht, wenn es keinen physischen Kontakt zu anderen Personen gibt oder das Infektionsrisiko durch sonstige Schutzvorrichtungen minimiert werden kann. Es gilt ein Mindestabstand von 2 Metern.
  • Verpflichtendes COVID-19-Präventionskonzept für Arbeitsorte mit mehr als 51 Arbeitnehmer/innen.

Impfoffensive und Impfpflicht

  • Spätestens am 1. Februar 2022 soll eine allgemeine bundesweite Impfpflicht gelten. Diesbezüglich wird so bald wie möglich ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet.
  • Bei Vektor-Impfstoffen wird der dritte Stich (Booster-Impfung) ab dem 4. Monat empfohlen, bei mRSA-Impfstoffen ist der dritte Stich ab dem 4. Monat möglich.

Bildung

  • Schulen und Kindergärten bleiben grundsätzlich geöffnet. Für all jene, die es benötigen, gibt es weiterhin einen Präsenzunterricht. Appell der Bundesregierung und Landeshauptleute die Schülerinnen und Schüler zu Hause zu betreuen, sofern dies möglich ist.
  • Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht ist die Einhaltung der 3G-Regel + FFP2-Maske.

Gastronomie & Beherbergung

  • Betreten und Befahren der Gastronomie und Beherbergungsbetrieben ist untersagt (mit Ausnahmen).
  • Beim Betreten der Gastronomie und Beherbergungsbetriebe gilt die FFP2-Maskenpflicht (auch bei Abholung von Speisen und Getränken).

 

Verlängerung Corona-Wirtschaftshilfen aufgrund des Lockdowns

Die Bundesregierung hat aufgrund des aktuellen Lockdowns folgende Wirtschaftshilfen angekündigt:

Ausfallsbonus

  • Mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 10-40% des Umsatzrückgangs, je nach Kostenstruktur der Branche
  • Maximaler Rahmen: 2,3 Mio. Euro (statt bisher 1,8 Mio. Euro)
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Beantragung: ab 16. Dezember 2021

Verlustersatz

  • Mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 70-90% des Verlustes
  • Maximaler Rahmen: 12 Mio. Euro (statt bisher 10 Mio. Euro)
  • Zeitraum: Jänner (Verlängerung) 2022 bis März 2022
  • Beantragung: Anfang 2022

Härtefallfonds

  • Mindestens 40% Umsatzrückgang bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden.
  • Ersatzrate: 80% zuzüglich 100 Euro des Nettoeinkommen-Entgangs
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Maximaler Betrag: 2.000 Euro, Mindestbetrag: 600 Euro

Corona-Kurzarbeit

  • Im Normalfall ermöglicht die Kurzarbeit eine Arbeitszeitreduktion auf 50 Prozent, in Ausnahmefällen sogar darunter.
  • In der derzeitigen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommen-Ersatz von 80-90 Prozent.
  • Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende 2021 aufrecht.

Freistellungsanspruch für Risikogruppen

  • Seit Montag, 22. Nov. 2021 haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen in die Risikogruppe fallen, die Möglichkeit mit einem Risiko-Attest sich freistellen zu lassen.
  • Der Freistellungsanspruch für Schwangere in körpernahen Berufen ist nach wie vor aufrecht, ebenso kann die Sonderbetreuungszeit unverändert in Anspruch genommen werden, wenn ein Kind in Quarantäne geschickt wird oder an Corona erkrankt.

Homeoffice-Regelung

  • Homeoffice kann individuell zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart werden und ist eine gute Möglichkeit, um persönliche Kontakte im Sinne der allgemeinen Gesundheit einzuschränken.

NEU: Rückzahlungsverpflichtung

  • Alle geförderten Unternehmen müssen sich an die COVID-19-Bestimmungen halten, ansonsten droht eine Rückzahlungsverpflichtung der Hilfe.
  • Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe wegen Verstößen, z.B. im Zusammenhang mit 2G-Kontrollen, dann müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

 

 

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