Herzlich Willkommen auf der Homepage der VLÖ

Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Im Kampf gegen die Verbreitung der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung mit Wirksamkeit 17. Nov. 2020, 0 Uhr einen Lockdown festgelegt. Die angeführte Notmaßnahmenverordnung ist bis 6. Dez. 2020, 24:00 Uhr gültig.

Ausgangsregelung

Die Ausgangsbeschränkungen gelten vorerst bis inklusive 26. November und müssen nach zehn Tagen wieder durch den Hauptausschuss des Nationalrates. Das Verlassen des privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des privaten Wohnbereichs, zwischen 20 Uhr und 6 Uhr,  sind nur zu folgenden Zwecken zulässig: 

  •  Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens: dazu zählen der Kontakt mit nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartnern oder der Kontakt mit einzelnen engsten Angehörigen bzw. einzelnen wichtigen Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird; die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens; die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen; die Deckung eines Wohnbedürfnisses; die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse, wie und individuelle Besuche von Orten der Religionsausübung; die Versorgung von Tieren
  • Laut adaptierter rechtlicher Begründung der COVID-19-Notmaßnahmenverordnung darf nur ein „Einzelner“ aus einem Haushalt Mitglieder eines anderen Haushalts treffen oder besuchen, wobei deren Anzahl dabei keine Rolle spielt. Es muss sich dabei um „engste Familienangehörige“ oder „wichtige Bezugspersonen“ handeln. Somit ist es nicht erlaubt, dass sich mehrere Mitglieder eines Haushalts mit mehreren Mitgliedern eines anderen Haushalts treffen oder diese besuchen.
  • Berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung,
  • Zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen,
  • Zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen und zum Gebrauch von gesetzlich vorgesehenen Instrumenten der direkten Demokratie,
  • Zum Zweck des Betretens von Orten und Kundenbereichen von Betriebsstätten, deren Betreten nach dieser Verordnung zulässig ist und
  • Zur Teilnahme an Veranstaltungen – erlaubt sind Profisport, Begräbnisse mit maximal 50 Teilnehmern, Demonstrationen und unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte

 

Geschäfte, Handel und Dienstleistungen

Das Betreten und Befahren des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels und von Dienstleistungsunternehmen einschließlich Freizeiteinrichtungen (dazu zählen unter anderem Theater, Konzertsäle, Kinos, Museen, Bäder, Tanzschulen, Casinos, Schaustellerbetriebe, etc.) ist untersagt.
Nicht „körpernahe“ Dienstleistungsbetriebe wie Kfz- oder Lkw-Werkstätten, Versicherungen, Putzereibetriebe dürfen aufgesucht werden und offen sein. Gleiches gilt auch für Lohnunternehmen und Dienstleistungsbetriebe mit Maschinen. Geschlossen bleiben Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen anbieten z.B. Frisörbetriebe, Nagelstudios, Percingstudios, Massagestudios, etc. – Ausnahme: medizinische Zwecke.

Geöffnet bleiben dürfen:

  • Öffentliche Apotheken,
  • Lebensmittelhandel (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten und bäuerlichen Direktvermarktern),
  • Drogerien und Drogeriemärkte,
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikeln, Heilbehelfen und Hilfsmitteln,
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen,
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe-, Sozialhilfe-, Teilhabe- bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden,
  • Veterinärmedizinische Dienstleistungen,
  • Verkauf von Tierfutter,
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten,
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel,
  • Tankstellen und Stromtankstellen, einschließlich Waschanlagen,
  • Banken,
  • Postdienstanbieter einschließlich deren Postpartner,
  • Ticketschalter auf Bahnhöfen und in der U-Bahn,
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske,
  • Abfallentsorgungsbetriebe,
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten,
  • Auto- und Fahrradverleih

Das Einkaufen ist nur von 6 bis 19 Uhr erlaubt. Ausgenommen davon sind Apotheken, Tankstellen und Lieferdienste. Es dürfen in den geöffneten Geschäften allerdings nur Waren erworben werden, die dem „typischen Warensortiment des jeweiligen Geschäfts“ entsprechen. Bestehen bleiben bei den offenen Geschäften auch die Abstandsregel, die 10 m²-Regel pro Kunde und das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Einkaufs.

Beruf und Arbeit

Wo immer es möglich ist, sollte auf Homeoffice umgestellt werden. Am Arbeitsplatz ist künftig ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend zu tragen, falls der Mindestabstand von einem Meter unterschritten wird. Auch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen sind möglich (feste Teams, Trennwände).

Landwirtschaftliche Dienstleistungen gelten als kritische und systemerhaltende Infrastruktur

Arbeiten zur Sicherung der Lebensmittelproduktion sind wichtig und dürfen während des Lockdowns durchgeführt werden. Aus diesem Grund sind Mitarbeiter in diesem Bereich einzusetzen. Dies trifft vor allem auf die Produktion und Ernte von Obst, Gemüse und Feldkulturen zu.
Auch zwingend notwendige Arbeiten in der Forstwirtschaft sind zulässig. Es ist allerdings darauf zu achten, dass Arbeiten mit einem besonders hohen Unfallrisiko, wenn möglich zu unterlassen sind.

Massenbeförderungsmitteln und Fahrgemeinschaften

Grundsätzlich gilt auch weiterhin: Abstandspflicht von mindestens einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sowie zusätzlich im Innenbereich öffentlicher Orte die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes (MNS).

In öffentlichen Verkehrs- und Massenbeförderungsmitten und den dazugehörigen U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In Privatautos oder Taxis dürfen maximal zwei Personen pro Sitzreihe befördert werden (Ausnahme: gemeinsamer Haushalt). Zudem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen bleiben für Freizeitzwecke geschlossen.

Musterunterlagen für berufliche Tätigkeiten

Die neuen Maßnahmen der Bundesregierung sehen weitreichende Ausgangsbeschränkungen vor. Um einen reibungslosen Ablauf der beruflichen Tätigkeiten während des Lockdowns sicherzustellen, hat die Wirtschaftskammer ein überarbeitetes Musterformular „Dienstgeberbestätigung berufliche Tätigkeiten“ erstellt. Anbei erhalten Sie ein die Unterlage.

> zum Musterformular

 

 

 

 

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