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Die VLÖ ist die Berufsorganisation für landw. und forstw. Lohnunternehmen in
Österreich. Sie vertritt die Anliegen der Berufsbranche und ist Ansprechpartner
für alle Fragen rund um den Betrieb eines Lohnunternehmens.

Seit 21. September 2020 gelten für den Bereich Gastronomie und Veranstaltungen neue Verhaltensregeln. Damit wurden innerhalb kurzer Zeit die COVID-19-Bestimmungen ein zweites Mal verschärft.

Die gesamten Maßnahmen sind in der aktuellen Fassung vom 23. September (COVID-19-Maßnahmenverordnung) beschrieben. In einer kurzen Übersicht sind die wesentlichen Punkte zusammengefasst:

 

Verpflichtende Verwendung des Mund-Nasen-Schutz in

  • öffentlichen Verkehrsmitteln,
  • Handel in allen Kundenbereichen mit geschlossenen Räumen,
  • Dienstleistungsbetrieben mit Kundenkontakt,
  • Schulen außerhalb des Klassenverbands,
  • allen Behörden mit Parteienverkehr,
  • öffentlichen Apotheken,
  • Banken,
  • Post einschließlich Postpartner,                                                                    
  • Pflegeheime, Krankenanstalten, Kuranstalten sowie Orte, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden.

Maßnahmen in der Gastronomie

  • Für die Gäste besteht, ausgenommen auf den Sitzplätzen, wieder Mund-Nasen-Schutzpflicht
  • Private Feiern und Veranstaltungen im Gastronomiebereich, wie z.B. Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, sind im Innenbereich nur mehr bis maximal 10 Personen möglich. Pro Tisch sind maximal 10 Personen zulässig.
  • Verabreichung von Speisen und Getränken indoor nur an Sitzplätzen,
  • Verwendung Mund-Nasen-Schutz für Servicepersonal,
  • Die allgemeine Sperrstunde mit 1:00 Uhr gilt nun auch für private Feiern und Veranstaltungen.

Maßnahmen bei Veranstaltungen

  • Für Großveranstaltungen, z.B. im Bereich Kultur und Sport, bleiben die Obergrenzen mit 1.500 Personen im Innenbereich und 3.000 Personen im Außenbereich unter Einhaltung der Vorschriften (z.B. Präventionskonzept, zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, etc.) aufrecht.
  • Die Mund-Nasen-Schutzpflicht wird zusätzlich auch auf Märkte und Messen im Außenbereich ausgedehnt.

Hinweis: Der für eine Veranstaltung Verantwortliche hat bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 50 Personen und bei Veranstaltungen im Freien mit über 100 Personen einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten. Letzteres hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter sowie weitere Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos vorzusehen.

Eine Veranstaltung mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen muss von der für den Veranstaltungsort örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt werden, sofern mehr als 250 Personen teilnehmen sollen.

Maßnahmen bei Schulungen, Aus- und Weiterbildungen und Fortbildungsseminaren

  • Bei Schulungen sowie Aus- und Weiterbildungen (z.B. Erwachsenenbildung, Fortbildungsseminaren) handelt es sich um Veranstaltungen im Sinne der COVID-19-Lockerungsverordnung.
  • Die Teilnehmergrenzen bestimmen sich danach, ob die Schulung als Veranstaltung mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen organisiert ist. Bei vielen Schulungen wird es sich um eine Fixplatzveranstaltung handeln, weil zu Beginn derselben ein zugewiesener Sitzplatz eingenommen und dieser während der gesamten Veranstaltung nicht mehr verlassen wird. Unter dieser Voraussetzung können Ausbildungsveranstaltungen auch mit deutlich mehr als zehn Teilnehmern stattfinden (z.B. Seminar).
  • Daneben sind wiederum die jeweiligen Gesundheitsschutzauflagen (insbesondere die Abstandpflicht und Maskenpflicht) zu beachten. Außerdem kommen bei steigender Teilnehmerzahl zusätzliche Auflagen hinzu. Demnach müssen z.B. ein COVID-19-Beauftragter bestellt und ein COVID-19-Präventionskonzept ausgearbeitet werden, sobald eine Schulung mit mehr als 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen stattfinden soll.
  • Kann aufgrund der Eigenart einer Schulung, Aus- und Fortbildung der Mindestabstand von einem Meter zwischen den Personen und/oder von Personen das Tragen von einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht eingehalten werden , ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Verpflichtung zum Tragen einer mechanischen Schutzvorrichtung (z.B. Mund-Nasen-Schutzmaske) gilt für Teilnehmer nicht, während sich diese auf ihren Sitzplätzen aufhalten. Während des Unterrichts darf auch der Vortragende seine Maske ablegen.

Klarstellungen zur Verwendung des Mund-Nasen-Schutzes

Nach Abstimmung mit dem Ministerium wurden zur Anwendung des MNS nachstehende Informationen übermittelt:

  • Half-Face-Shields sind nur zulässig, wenn der Nasenbereich abgedeckt wird.
  • Beratungsleistungen beim Kunden zuhause sind ohne Maske möglich.
  • Beratungsleistungen in Büros sind nur mit Maske möglich.
  • In Durchgangsbereichen von Einkaufszentren besteht Maskenpflicht.
  • In Einrichtungen der Erwachsenenbildung gilt Maskenpflicht.
  • Bei Veranstaltungen, die teils indoor und teils outdoor stattfinden, gilt die Teilnehmergrenze von max. 50 Personen.

 

Nützen Sie bei Fragen rund um das Thema Coronavirus auch die Info-Hotline unter:

www.wko.at – Info-Hotline Bgld: 05-90907-2000, NÖ: 02742/851-0, Ktn: 05-90904-0, Sbg: 0662-8888-0, Stmk: 0316-601, Tirol: 05-90905-0, Vbg: 05522-305, OÖ: 05-90909 oder den Coronavirus-Infopoint der WK Österreich: 05-90900-4352 (auch Sa. und So. von 8:30 – 18:00 Uhr erreichbar).

www.ages.at – Stichwort Coronavirus, Info-Hotline: 0800 555 621

www.auva.at – Coronavirus: Informationen für Arbeitgeber

www.sozialministerium.at – Stichwort Coronavirus     www.oesterreich.gv.at       www.orf.at/corona

 

 

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